Hilfe, mein Leben ist Scheiße!

Hast du dir schon einmal selbst zugeflüstert, „Mein Leben ist Scheiße“? Dann bist du nicht allein. Jedem von uns geht es schon mal beschissen. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Doch darüber verlieren wir kein Wort, weil es aussichslos oder sinnlos erscheint. Oder keiner zum Reden da ist. Oder die, die da sind, uns auch nicht wirklich eine große Hilfe sind. Oder weil wir einfach gar nicht wissen, was bei und mit uns eigentlich gerade los ist. Was tun? Für alle, die ihr Leben nicht selbst in die Hand wollen, gibt es 10 einfache Regeln. Befolgen auf eigene Gefahr!

Ein beschissenes Leben: So schaffst du es locker!
10 Regeln für dein Scheißleben
1. Ich mache immer das, was andere von mir erwarten, und stelle mich und meine Bedürfnisse hintenan.
2. Ich halte mein Maul und versuche immer, es allen recht zumachen, um ja niemandem auf die Füße zu treten.
3. Ich probiere niemals etwas Neues aus, denn ich könnte ja einen Fehler machen und auf die Schnauze fallen.
4. Ich gehe nicht auf fremde Leute zu, weil „so was tut man doch nicht“ und „die wollen das bestimmt nicht“.
5. Ich lebe gedanklich immer in der Zukunft („Wenn ich erst mal das erreicht habe, dann werde ich glücklich sein“) oder in de rVergangenheit („Meine Eltern sind an meinem Unglück schuld“).
6. Ich zeige niemandem meine Gefühle und tue immer so, als wäre alles in Ordnung.
7. Ich folge lieber den Anweisung anderer, als auf meinen Verstand und mein Bauchgefühl zu hören.
8. Ich kümmere mich mehr um die Sorgen anderer Personen als um meine eigenen Probleme.
9. Ich glaube an böse Geister, den Weihnachtsmann oder den Weltuntergang, aber nicht an mich selbst.
10. Ich trenne mich von meinen Visionen und lasse alle Träume in mir ersticken.
Die verflixten Gefühle
Gefühle können eine verdammt komplexe Sache und sehr unangenehm sei . Und jeder von uns hat seine eigene Methode mit ihnen umzugehen. Die einen greifen zu Alkohol oder Drogen, andere stürzen sich in die Arbeit, in den Sport in ablenkende One-Night-Stands . Okay, das kann vielleicht im Moment helfen, aber mit Sicherheit nicht auf Dauer – im Gegenteil. Hier nun drei Tipps für alle, die selbst für sich sorgen und sich richig von aufkommenden negativen Gefühlen befreien wollen – einfache Wege und Methoden, die weder kurz- noch langfristig schädlich sind.

Alles Scheisse? Tu was – für dich!
3 Dinge, die du tun kannst, wenn du denkst, dass das Leben scheisse ist
1. Akzeptiere die Situation!
Das Leben ist kein Ponyhof. Wenn es nicht nicht so läuft wie du willst, bist du manchmal frustriert. Das ist absolut natürlich und in Ordnung. Anstatt also zu versuchen, diese Gefühle zu verdrängen oder dich zu fragen, wieso das gerade dir passieren muss, solltest du die Situation und Dinge annehmen und akzeptieren, wie sie sind. Auch wenn nicht immer alles locker flockig läuft, versuche das Positive in der Situation zu finden und ganz einfach das Beste daraus zu machen!
2. Lerne aus Fehlern und Rüchschlägen!
Nobody is perfect – niemand ist perfekt. Rückschläge und Fehler gehören zum Leben – und können durchaus hilfreich sein. Aus jedem Fehler kannst du lernen. Jeder Rückschlag kann dich stärker machen. Wenn du dich selbat mit all deinen Stärken und Schwächen akzeptierst, dann wird dein Leben leichter und einfacher. Frage dich deshalb immer wieder: „Was kann ich aus dieser Situation lernen? Wie kann ich meinen Kurs ändern und es beim nächsten Mal besser machen?“ So vermeidest du immer wieder dieselben Fehler zu machen,. Du kanst befreit vom Druck nach besseren Lösungen suchen und dabei Neues ausprobieren. Neue Erfahrungen können dein Gefühl, dass das Leben einfach scheiße ist, durchbrechen und dir neue Kräfte verleihen.
3. Sei dankbar – auch für kleine Dinge!
Bevor du einfach sagst „Mein Leben ist scheiße“ , frage dich einfach einmal „Was sind Dinge in meinem Leben, für die ich immer noch dankbar sein kann, auch wenn es gerade mal schlecht oder beschissen läuft?“. Schreibe jeden Tag drei Dinge auf, für die du dankbar bist: Ein Dach über dem Kopf und ein warmes Zuhause, ausreichendes Essen und Tinken, eine intakte Familie und gute Freunde, ein Sonnenuntergang, ein Spaziergang im Wald oder ein entspannedes Bad oder…oder…oder…
INSTITUT FÜR PRAKTISCHE LEBENSHILFE (IFPL) BERG
