Heute schon trainiert? Wahrscheinlich ja, wenn du Spitzensportler bist. Wenn nicht, solltest du heute damit beginnen. Nicht nur um die körperliche Leistung zu steigern, sondern auch um die geistige Resilienz, Konzentration und das Selbstvertrauen zu verbessern. Dabei geht es nicht um Rekorde sondern um Aktivität, Vitalität und Lebensfreude. Und es geht auch darum, selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Wir sprechen von Mentaltraining – einem Training für Hirn und Geist.

Mentales Training wurde vor einigen Jahren noch in die Ecke der Esoterik gedrängt. Außer im Sport wird es inzwischen überall dort angewendet, wo es um persönliche Weiterentwicklung, Veränderung und Zielerreichung geht. Ziel ist es in erster Linie, das Denken in konstruktive Bahnen zu lenken, negative Gedankenspiralen zu stoppen und ein in ein positives Mindset zu verwandeln.

Dazu gibt es die verschiedensten Techniken und unterschiedlichsten Methoden. Wir können uns je nach Lust und Laune für die eine oder andere Methode entscheiden oder jeden Tag eine andere. Wir müssen nur wissen, was wir wollen und regelmäßig üben. Denn auch das mentale Training zeigt – wie jedes körperliches Training auch – nicht von heute auf morgen seine große Wirkung.  Es braucht Zeit und Routine, damit die Verbesserungen spürbar werden und nachhaltig sind.

1 ) Auf das Positive fokussieren

Lerne, positiv zu denken! Vergegenwärtige täglich das Gute und Schöne in deinem Leben. Schau auch in vermeintlich negativen Situationen genau hin und finde heraus, ob sie dich etwas lehren oder dir vielleicht sogar neue Wege zeigen wollen. Bleibe optimistisch!

2) Positive Glaubenssätze nutzen

Ersetze negative Glaubenssätze wie „Ich kann das nicht“ oder „Ich bin nicht gut genug“ – Sätze, die oft noch aus der Kindheit stammen – durch positive und motivierende Glaubenssätze wie „Ich schaffe das“ und glaube daran. Formuliere die Sätze immer positiv (dein Gehirn versteht Verneinungen nämlich nicht) in der Ich- und Gegenwartsform. Glaube an dich selbst und an deine Fähigkeiten!

3) Realistische Ziele setzen

Achte darauf, nicht zu schnell zu viel zu wollen! So wie der Körper erschöpfen bei Überforderung auch Energie und Willenskraft. Wenn du von Null auf Hundert gehen willst, erhöht sich nur die Gefahr des Scheiterns. Fange mit kleinen Schritten an! Dann kannst du nach und nach dein Ziel höher setzen.

Ziele setzen und erreichen >>>

4) Das Ziel visualisieren

Das effektivste Mittel: Nutze deine Vorstellungskraft für die Erreichung deines Zieles! Visualisierung motiviert und hilf dir es zu erreichen. Verwandele deine Ideen und Wünsche in mentale Bilder! Wenn du dein Ziel klar vor deinem geistigen Auge siehst, erlebst und spürst, macht dich alleine schon der Gedanke daran glücklich. Dein Gehirn kann nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden. Je lebendiger und öfter du in deiner Vorstellung dein Zierl erreicht hast, umso schmeller wirst du es auch wirklich erreichen.

5) Dankbar sein

Wenn wir nicht genießen können, was wir haben, wollen wir immer mehr. Befreie dich von dem Zwang, immer noch mehr haben zu müssen und sage DANKE“ für alles Gute und Schöne, das du hast. Entdecke deinen wahren Reichtum! Mache dir jeden Abend drei Dinge bewusst, die an diesem Tag schön waren, oder für die du dankbar bist! Und fang am besten sofort damit an. Also: Wofür bist du heute, jetzt in diesem Moment gerade dankbar?

Dankbar sein macht glücklich >>>


INSTITUT FÜR PRAKTISCHE LEBENSHILFE (IFPL) BERG