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Fit und aktiv im Alter

Wie sieht das perfekte Alter aus? Ganz einfach: Gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf. Ein interessantes Hobby und jede Menge gute Kontakte. Kein Stress und keine Probleme im Bett. Fit wie ein Turnschuh und geistig immer auf der Höhe. Glücklich und zufrieden mit uns selbst. Logo! So können wir mit 110 noch über Tische und Bänke springen und mit dem Bären um die Wette steppen.

Da wir aber Menschen sind und trotz aller Erfahrung und Altersweisheit immer noch alles andere als perfekt, fällt uns das, was uns in jungen Jahren schon nicht richtig gelungen ist, im Alter noch schwererer. Besonders dann, wenn wir eines Morgens aufwachen und nicht wissen, was wir mit dem Tag anfangen sollen. Hier und jetzt heißt die Devise: Körper und Geist auftanken. Damit wir den Herbst des Lebens bis ins hohe Alter lebendig genießen können.

Wenn die aktiven Jahre offiziell vorbei sind und der Ruhestand angesagt ist, wissen leider zu viele Menschen nichts damit anzufangen – und hören auf aktiv am Leben teilzunehmen. Muss das sein? Nein! Gerade im Alter heißt es, aktiv bleiben statt zu resignieren und sich zurückzuziehen.

Untätigkeit bedeutet Stillstand und ist im Alter fast noch gefährlicher als zu wenig essen oder zu viel trinken. Statt uns auf dem Alter auszuruhen, bis wir uns nicht mehr bewegen können, müssen wir die neuen Chancen aufgreifen, die uns das Leben jetzt bietet. Wir müssen im eigenen Interesse eine Lebenskunst in uns entwickeln, die sich nicht der Untätigkeit verschreibt, sondern uns das dritte und vierte Lebensalter bewusst aufgeschlossen und neugierig erleben lässt.

Altern ist ein vollkommen natürlicher Prozess, den jeder von uns unterschiedlich erlebt. Während einige sich auf die Freiheiten des Ruhestands freuen, sehen andere dem Älter werden mit Sorge entgegen. Dabei gibt es unzählige verschiedene Möglichkeiten, das Leben im Alter erfüllend zu gestalten und zu genießen.

Die Lebensqualität im „Ruhestand“ hängt stark davon ab, wie aktiv und bewusst wir den Alltag gestalten. Dabei spielen Ernährung, Bewegung, geistige Fitness und soziale Kontakte eine zentrale Rolle. So können wir alten oder auch neuen Hobbys nachgehen, regelmäßig Sport treiben, uns sozial und/oder ehrenamtlich engagieren oder verstärkt um die Familie kümmern. Die Liste neuer Herausforderungen und Freizeitbeschäftigungen ist lang und hält für jeden das Passende bereit. Statt uns dem Schicksal zu übergeben, kann jeder selbst bestimmen, wie er den neuen Lebensabschnitt gestalten möchte.

Alt werden will jeder, aber nicht alt sein. Viele tun sich schwer mit dem Älterwerden. Statt aktiv den neuen Herausforderungen zu begegnen, zählen sie sich selbst zum „alten Eisen“. Sie fallen in ein tiefes Loch, kommen sich überflüssig vor oder fühlen sich im Ruhestand einsam, weil sie mit sich selbst und ihrer Zeit nichts mehr anzufangen wissen. Muss das sein? Nein!

Jeder von uns kann sich bemühen, befreit von früheren Zwängen und mit mehr innerer Ruhe ein Leben nach seien Wünschen zu führen, und jeden Tag dazu nutzen. Wir werden vielleicht nicht mehr ganz die körperliche und geistige Fitness unserer Blütezeit erreichen. Aber wir sind auch lange noch kein Fall für die Couch des Psychiaters oder den Spaten des Totengräbers. Und wir werden es auch so schnell nicht sein, wenn wir dem Herbst des Lebens einen Sinn geben und uns Ziele setzen. „Der Weg ist das Ziel“, sagt Konfuzius – die hohe Kunst des Alterns besteht darin, den goldenen Weg der Mitte finden.

Ich bin dann mal fit/ Das Aktiv 60 Geheimnis

Dieses Buch zeigt ganz einfach nur, wie wir Körper und Geist fit halten, ohne teure Anti-Aging-Programme gesund und munter bleiben und dabei die Vorteile des Alters genießen können. Dazu gibt es jede Menge Tipps, Anleitungen und Anregungen für ein aktives, selbstbestimmtes und glückliches Leben im Alter. Ein außergewöhnlicher Ratgeber für Senioren.

INSTITUT FÜR PRAKTISCHE LEBENSHILFE (IFPL) BERG