Yoga: Eine Welt voller Möglichkeiten

Woran denkst du bei dem Stichwort “Yoga”? Vielleicht an sportliche Typen , die den Lotus im einarmigen Handstand praktizieren? Oder an ebenso junge wie schlanke Figuren, die ihre Füße an den Kopf legen können und dabei noch entspannt aussehen?
Akrobatische Verrenkungen oder komplizierte Posen – das assoziieren vermutlich die meisten mit dem Begriff “Yoga”. Dabei ist die Praxis einfach und für jeden geeignet. Yoga kann von Menchen jeden Typs und Alters erlernt und ausgeübt werden. Es kann unser Leben bereichern, ihm eine neue Tiefe geben und neue Dimensionen eröffnen. Willkommen in einer Welt der grenzenlosen Möglichkeiten, in der die Reise genauso aufregend ist wie das Ziel!
Yoga ist eine jahrtausendealte indische Philosophie: Der Begriff „Yoga“ stammt aus dem Sanskrit und kann mit „Verbinden“ übersetzt werden. . Die Idee dahinter: Körper, Geist und Seele sollen sich verbinden. Traditionell spielten dabei Atmung, Meditation und Selbsterkenntnis eine große Rolle. Beim modernen Yoga stehen in der Regel die so genannten Asanas im Vordergrund. Das sind spezielle Körperhaltungen und -übungen. Und von dieser Vereinigung von Körper und Geist können Menschen bis ins hohe Alter profitieren.

Yoga für Anfänger: Der Start in eine neue Welt
Yoga bietet eine Vielzahl von Vorteilen für Körper und Geist. Es eignet sich insbesondere für Menschen, die nach einem sanften Einstieg in die Welt der Fitness und Achtsamkeit suchen. Dabei gibt es viele verschiedene Yoga-Stile, die sich auch für Anfänger eignen: So ist Hatha Yoga nach Shivananda eine der besten Optionen, da es sich auf grundlegende Posen und langsame Bewegungen konzentriert. Vinyasa Yoga ist dynamischer und fließender. Yin Yoga hingegen verfolgt einen ruhigen, meditativen Ansatz.
Mit Yoga kannst du nicht nur deine Flexibilität und Kraft verbessern, , sondern auch Stress abbauen und zu innerer Ruhe finden. Egal, ob du Yoga zu Hause üben oder ein Studio besuchen möchtest – eine regelmäßige Yogapraxis wird dein Leben bereichern. Insbesondere die vorbeugende Wirkung von Yoga ist für ältere Menschen ein großer Pluspunkt: Die Übungen stärken ebenfalls das Immunsystem und wirken Beschwerden sowie Krankheiten entgegen. Doch bevor du mit Yoga beginnst, solltest du einige grundlegende Tipps beachten.

Praxis-Tipps für Anfänger
- Yoga kannst du überall praktizieren. Du brauchst lediglich einen ebenen Untergrund, etwas Platz und eine rutschfeste Matte. Schon kannst du starten. Optional helfen Blöcke oder Gurte, um die Posen zu unterstützen. Trage bequeme Kleidung mit optimaler Passform, damit du dich uneingeschränkt bewegen und dehnen kannst.
- Achte während der gesamten Praxis auf deine Atmung. Eine gleichmäßige Atmung lässt dich entspannen und hilft die Posen zu vertiefen. Die Atemkontrolle (Pranayama) ist ein wichtiger Bestandteil im Yoga. Übe sie regelmäßig!
- Sei dir deiner Grenzen bewusst und höre auf deinen Körper! Achte auf die Signale. Fortschritte im Yoga brauchen Zeit. Integriere Yoga daher als feste Routine in deinen Alltag und sei geduldig mit dir selbst.
- EXTRA-TIPP: Auch wenn du selbst mit wenig Erfahrung einfache Übungen leicht lernen kannst, ist in jedem Fall eine vorherige Probestunde in einem Yogastudio deines Vertrauens empfehlenswert. Hast du erste Erfahrungen gesammelt, kannst du Yoga flexibel zu Hause praktizieren. Im Übrigen werden Yoga-Anfängerkurse teilweise von der Krankenkasse gefördert.

Yoga im Alter: Sanfte Übungen
Wer im fortgeschrittenen Alter mit dem Yoga beginnen möchte, sollte zunächst einen Arzt aufsuchen und abklären lassen, ob körperliche Einschränken bestehen. Häufig sind bei älteren Männern und Frauen die Gelenke versteift und die Muskeln nicht mehr so dehnbar.
Deshalb ist es ratsam, die Yoga-Praxis bei einem gut ausgebildeten Yogalehrer zu erlernen, etwa im Rahmen eines Yoga-Kurses oder eines Workshops für Senioren. Ein erfahrener Yogalehrer nimmt auf die speziellen Bedürfnisse älterer Leute Rücksicht und kann die Asanas, also die Körperhaltungen, für sie entsprechend anpassen. Außerdem kann ein guter Trainer passende Hilfsmittel anbieten, die eventuell auftretende Probleme bei den Übungen erleichtern können.
Die Yogaübungen sollten keinesfalls schmerzhaft sein, eine sanfte Dehnung ist vollkommen ausreichend. Das gilt natürlich auch, wenn man nach der Unterweisung durch einen Yogalehrer zu Hause die Asanas praktiziert. Gut zu wissen: Es gibt verschiedene Hilfsmittel wie Gurte, Blöcke und Kissen, um leichter in eine bestimmte Asana zu kommen. Einige Übungen kann man auch mit der Unterstützung eines Stuhls oder an der Wand ausführen.
Beim Yoga für Senioren/innen kommt es weniger darauf an, die Übungen perfekt auszuführen oder möglichst lange zu halten. Stattdessen sollten ältere Menschen besonders auf die Atemübungen achten und in ihren Körper hineinhören: Bis zu welchem Punkt fühlt sich eine bestimmte Haltung gut an?



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