Gesundheit ist kein Zufall. Wir können lernen, selbst für unsere Gesundheit zu sorgen. Dazu müssen wir nicht unser ganzes Leben auf den Kopf stellen, sondern einfach nur kleine Dinge verändern, die den Unterschied machen..

Schon kleine Momente der Selbstfürsorge – uns Zeit für Dinge nehmen, die uns guttun und unsere körperliche sowie seelische Gesundheit erhalten oderverbessern – genügen. Mit einfachen und natürlichen Mitteln und Methoden kannst auch Du Tag für Tag deine Gesundheit und deine Lebensqualität verbessern. Viel Erfolg!

Tipp 1: Nimm dir Zeit für dich! Zeit zum Durchatmen und zur Erholung. Tanke neue Energie!

Auch mal an uns selbst denken, durchatmen und eine kleine Auszeit genießen – das vergessen wir im Alltag leider viel zu oft. Dabei sollte sich jeder von uns ein bisschen Zeit für sich selbst nehmen und das Leben genießen. Warum machen wir es nicht? Weil wir es ganz einfach verlernt haben. Mehr denn je wird von uns erwartet, so viele Dinge wie möglich unter einen Hut zu bekommen.

Bei der täglichen Hektik und Reizüberflutung in unserer modernen Welt bleibt am Ende oft nur wenig Zeit für uns selbst. Wir übersehen oder vergessen nur zu leicht, dass es in unserem Leben neben Job, Haushalt und sonstigen Alltagspflichten auch Phasen der Erholung und persönlichen Erfüllung geben muss. Zeit für uns haben, zur Ruhe kommen und Kraft tanken, unsere Energiereserven wieder auffüllen – das sollte ein fester Bestandteil in unserem Leben sein.

Ein anstrengendere Alltag erfordert volle Energie. Und die haben wir nur, wenn wir regelmäßig unsere Batterien wieder aufladen. Plane dafür tägliche Auszeiten für dich ein und bestimme selbst, was passiert und wofür du die Zeit nutzen möchtest.

Tipp 2: Kümmere dich um dich! Selbstfürsorge ist kein Egoismus sondern
eine Lebensnotwendigkeit.

Nimmst du dir auch immer wieder vor, dich besser um dich zu kümmern, findest es aber im Alltag gar nicht so einfach? Dann bist du nicht alleine. Wir kümmern uns häufig zuerst um andere und stellen dabei die eigenen Bedürfnisse hinten an. Wer aber für andere da sein will, der sollte vor allem gut für sich selbst sorgen und die eigenen Energie-Speicher immer wieder auffüllen. Um andere helfen zu können, müssen wir selbst voll im im Saft stehen. Und das geht nicht, ohne zwischendurch unsere Batterien wieder aufzuladen.

Selbstfürsorge zu lernen und auf das eigene Wohlbefinden zu achten, hat als nichts mit Egoismus zu tun. Im Gegenteil: Wir können nur für andere da sein und sie bestmöglich unterstützen, wenn es uns selbst psychisch und physisch gut geht.

Selbstfürsorge lernen gelingt uns am besten mit kleinen Veränderungen im täglichen Leben. Etwa, wenn wir beginnen, auf unsere Ernährung zu achten oder uns eine Atempause zu gönnen. Nimm dir heute bewusst eine halbe Stunde am Tag Zeit für dich, um das zu machen, wonach dir ist und was du brauchst – körperlich, mental und emotional!

Tipp 3: Schluss mit der Nachtwache. Gehe entspannt ins Bett und entdecke die Freude am Schlaf. Gute Nacht!

Wir alle kennen das: Wir liegen im Bett und können beim besten Willen nicht einschlafen. Kein Wunder: Wenn wir mit Gewalt einschlafen wollen, erreichen wir das genaue Gegenteil. Je mehr wir es wollen, umso weniger gelingt es uns. Was tun?

Es gibt wie immer im Leben verschiedene Möglichkeiten: Entweder wir wälzen uns stundenlang im Bett herum oder wir stehen nach zwanzig schlaflosen Minuten wieder auf. Meistens sind es belastende Situationen des Tages, die uns ins Grübeln bringen und nicht einschlafen lassen. Wir nehmen die Probleme und den Stress des Tages mit ins Bett. Kein Wunder, dass wir nicht zur Ruhe kommen.

Entspannung ist der Königsweg in den Schlaf. Ein gutes Mittel den Stress des Tages abzubauen ist zum Beispiel, bei einer Runde um den Block frische Luft zu tanken. An Stelle eines Abendspaziergangs können es auch kurze Atem- oder Yogaübungen sein. Auch ein warmes Bad direkt vor dem Zu-Bett-Gehen kann helfen – ebenso wie leise Musik oder eine einfache Entspannungsübung.

Oft reicht schon ein kurzer Abendspaziergang, um die Sorgen des Alltags hinter uns zu lassen. Auch entspannende Rituale können auf den Schlaf einstimmen: Ein Bad nehmen, einen heißen Tee trinken oder ein schönes Buch lesen. Finde einfach heraus, was dir persönlich am besten hilft, deinen Körper
und deinen Geist zu entspannen!

Ein Patentrezept für schnelles Einschlafen und einen erholsame Schlaf gibt es nicht, aber in der Praxis einiges, das dazu beitragen kann. Meist helfen ein paar kleine Tricks, die für ausreichenden und erholsamen Schlaf sorgen. Diese muss aber jeder für sich selbst finden.

Das beste Mittel gegen Gedanken, die dir den Schlaf rauben: Einfach abschalten! Lass bewusst das Tagesgeschehen los! Mache dir bewusst: Dieser Tag ist vorbei und der nächste Tag noch nicht da. Jetzt ist Zeit, loszulassen und zu entspannen!

Tipp 4: Mach mal Pause! Finde heraus, was dich stresst und lerne ungesundem Stress vorzubeugen, ihn abzubauen und in Zukunft zu vermeiden!

Es gibt Zeiten, da scheint Hektik kein Ende zu nehmen. Wir fühlen uns gestresst und überfordert in Beruf, Familie und Privatleben. Die alltäglichen Anforderungen bringen uns aus der natürlichen Balance. Zeitdruck, Konflikte mit den Kindern oder dem Partner – wir haben das Gefühl, dass uns alles zu viel wird.

Stress greift auf Dauer die Gesundheit an. Symptome wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsmangel, Nervosität und innere Unruhe können die Folgen sein. Erst wenn Körper, Geist und Seele wieder im Einklang sind, wenn Entspannung bewusst erlebt wird, kann unsere Energie wieder frei fließen.

Wir müssen uns den wechselnden Herausforderungen, die das Leben an uns stellt, anpassen und einen gesunden Ausgleich zwischen Entspannung und Stress herstellen. Denn das eine gibt es nicht ohne das andere. Für unsere Gesundheit es ist wichtig, ganz individuell die richtige Mischung von geistiger und körperlicher Herausforderung, Ruhe und Aktion zu finden. Je größer die äußerlichen Herausforderungen sind, desto mehr Raum braucht unsere Innenwelt, um das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele aufrechtzuerhalten. Durch das Aufspüren eigener Energiequellen und bewusstes Einplanen von Entspannung steigern wir unser Wohlempfinden. Lebensfreude und Gelassenheit werden wieder spürbar.

Dazu bieten sich die verschiedensten Entspannungsmethoden und -techniken an: Für die einen kann das Joggen oder Yoga sein, für andere Malen oder Meditation. Manchmal hilft schon ein tiefes Durchatmen, um den Stress auf gesunde Art abzubauen und ungesunden Stress erst gar nicht aufkommen zu lassen

Entwickele deine ganz persönliche Anti-Stress-Strategie! Probiere aus, welche Form der Entspannung dir persönlich am besten liegt. Sicher entdeckst du den jeweils für dich besten Weg, um dich zu entspannen und besser zu fühlen. Im Übrigen ist Lachen die beste Medizin – auch gegen Stress. Wie wäre es also mit einem Zettel an deinem Spiegel, der dich morgens daran erinnert zu lächeln? Damit startest du garantiert entspannter in den Tag.

Tipp 5: Sport ist Mord? Ganz im Gegenteil. Es muss ja kein exzessives Training sein. Baue öfter ein Mini-Workout in deinen Alltag ein!

Keine Zeit oder Lust für ein schweißtreibendes Training? Trainierst du lieber in Ruhe, allein und wenn es dir gerade passt? Wie wäre es heute mit einem minimalen Fitnessprogramm – mit einem „Workout für Faule“? Ein Training, das sich ganz nebenbei durchführen lässt und für das du nicht einmal das Haus verlassen musst

.Wie der Name schon verrät, ist es dieses Mini-Trainingsprogramm nicht dazu gedacht, dich zu einem muskelbepackten Athleten zu machen. Doch wenn du deinen inneren Schweinehund überwindest, schaffst du es quasi nebenbei mit einfachen Übungen und ohne spezielle Geräte etwas für deine Fitness zu tun – mehr als du vielleicht jetzt denkst.

Wenig Sport ist besser als gar keiner. Treppensteigen, Kniebeugen (Squats), Bauchpressen (Crunches) und Hampelmänner (Jumping Jacks) machen und halten fit. Zum Start ist es sinnvoll, einfache Übungen fest ins Tagesprogramm einzubauen und fest mit Dingen zu verknüpfen, die wir sowieso tun. Etwa beim Zähneputzen auf den Zehenspitzen wippen oder beim Anschauen der TV-Lieblingsserie auf dem Sofa Dehnübungen machen.

Du möchtest daheim trainieren ohne viel Aufwand? Dann mal los! Sorge dafür das du in Form bleibst! Starte dein persönliches Fitnessprogramm für die eigenen vier Wände und sorge dafür, dass du auch im Home Office in Form bleibst – gute Laune inklusive! Wichtig: Nicht überfordern! Wer als Anfänger seine Grenzen nicht kennt, riskiert seine Gesundheit. Ansonsten aber überwiegen die Vorteile. Und einer Steigerung und einem Ausbau des täglichen Programms steht nichts im Wege.- auch nicht für notorische Bewegungsmuffel und Coach-Potatoes.

Tipp 6: Tanke regelmäßig Sonne! Ein cooles Bad in der Sonne ist gesund und macht glücklich.

Sonnenbaden soll gesund sein? Ja! Ein Bad in der Sonne hebt die Stimmung und der gesamte Organismus freut sich darüber, von den wärmenden Strahlen geküsst zu werden. Sonne sorgt für gute Laune und flutet unseren Körper mit Glückshormonen. Zudem sorgt das Sonnenlicht für die Bildung von Vitamin D, das zur normalen Funktion des Immunsystems beiträgt und ein entscheidende Rolle für die allgemeine Gesundheit spielt. Allein durch die Einwirkung von Sonnenlicht auf unsere Haut, kann unser Körper bis zu 90 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs selbst herstellen. Nicht zuletzt kann die UV-Strahlung auch für eine gesündere Haut sorgen.

Sonnenbaden ist definitiv gesund und regelmäßig Sonnenlicht tanken extrem wichtig. Allerdings entscheidet die richtige Dosis über die gesundheitsfördernde Wirkung. Zuviel Sonne ist mindestens genauso schädlich wie zu wenig. Zu viel UV-Strahlung kann zu Hautschäden führen, einschließlich vorzeitiger Hautalterung (Falten, Altersflecken) und einem erhöhten Risiko für Hautkrebs (insbesondere Melanom).

Ein guter Plan ist in jedem Fall, sich regelmäßig aber nur kurz sich die Sonne ins Gesicht und auf den Bauch scheinen zu lassen. Dermatologen empfehlen 10 bis 15 Minuten am Tag. Das reicht, damit der Körper genug Vitamin D bilden kann. Bei einem längeren Aufenthalt in der Sonne, besonders bei hoher Intensität der Strahlen, nimmt der Körper auch trotz Sonnenschutz und Kleidung zu starke UV-Strahlung auf. Und das kann gefährlich werden.

Ein Sonnenbad kann eine Wohltat sein. Dabei ist es aber wichtig zu verstehen, welche Risiken die Sonnenstrahlen in sich bergen und wie wir uns am besten davor schützen. Dazu gehört neben Hut und Sonnenbrille unbedingt auch ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. So kannst du bestens geschützt und gut gelaunt deine Zeit in der Sonne auch etwas länger genießen.

Tipp 7: Ersetze Softdrinks, Säfte, gesüßte Tees und alkoholische Getränke durch Kräutertee oder Wasser!

Der bestenDurstlöscherist und bleibtWasser. Dabei spielt es bei einem gesunden Menschen für die Nährstoffversorgung keine entscheidende Rolle, ob wir lieber Leitungswasser, Mineralwasser, Tafelwasser, Quellwasser oder Heilwasser trinken. Jede Art und Menge von Wasser sorgt dafür, dass unser Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wird.

Durst, aber immer nur Wasser trinken? Das muss nicht sein. Alternativ kannst du auch zuungesüßtem Früchte- oder Kräuterteegreifen. Daraus lässt sich zum Beispiel im Sommer ein Super-Eistee herstellen. Fruchtsaftschorlenmit hohem Wasseranteil sind ebenfalls eine leckere Möglichkeit, um den Durst zu stillen, sollten aber aufgrund des Zuckers im Saftanteil nur in Maßen genossen werden.

Schlechte Durstlöscher sind hingegenstark zuckerhaltige Getränke, wie Limonaden, Cola oder pure Säfte. Auch Milch oderMilchmischgetränkeeignen sich nicht zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs. Diese Getränke haben einensehr hohen Energiegehalt, so dass der Körper quasi nebenbei viel zu viele Kalorien zu sich nimmt.

Alkoholhaltige Getränke solltest du eher sparsam genießen und immer auch ein Glas Wasser dazu trinken. Der Alkohol sorgt nämlich dafür, dass Flüssigkeit und Mineralstoffe ausgeschwemmt werden. Daher kommt auch der „Nachdurst“, wenn wir ein Glas zu viel genossen haben.

Tipp 8: Trinke nicht täglich Alkohol und möglichst nur dann, wenn es dir gut geht! Trinke mit Genuss und Köpfchen!

Gehörst du zu den Menschen, die hin und wieder einem kühlen Hellen oder einem guten Tropfen Rotwein gegenüber nicht abgeneigt sind? Kein Problem – denn ein oder zwei Gläschen in Ehren sind nicht verboten. Nur zu viel ist zu viel.

Das Glas Sekt zum Anstoßen, eine Flasche Bier zum Feierabend, der Drink in der Bar, der Schnaps zur Verdauung oder der gewohnte „Schlummertrunk“ zum Einschlafen – vielen, die aus Gewohnheit zur Flasche oder zum Glas greifen, wird erst im Rückblick bewusst, wie viel und wie häufig sie Alkohol konsumieren. Und manch einer stellt sich dann vielleicht die Frage, ob das wirklich sein muss.

Wenn zu viel Alkohol zur Gewohnheit wird, ist Vorsicht ist geboten. Ein Tritt auf die Alkoholbremse kann nicht schaden. Ein kurzer, freiwilliger Verzicht auf Alkohol zeigt dir nicht nur, ob du Entzugserscheinungen verspürst, sondern auch welche Rolle der Alkohol in deinem Alltag spielt und wie gut du dich generell ohne Alkohol fühlst. Wie wäre es also mit einer alkoholfreien „Wellness-Kur? Mein Vorschlag: Nimm dir Urlaub vom Alkohol! Er kostet nichts und du kannst sofort damit beginnen. Wie lange? Das bestimmst du selbst.

Vielleicht erscheint es dir auf den ersten Blick zu schwer, eine Zeit lang auf Bier &.Co verzichten zu müssen. Nun, dann nimm dir einfach vor, nur einen Tag nicht zu trinken. Ein Tag ist überschaubar – und was morgen ist, schauen wir mal! Im Übrigen bedeutet ein alkoholfreier Tag nicht Verzicht, sondern Gewinn. Das einzige worauf du verzichten musst, sind der Durst, der durch Bier erst schön wird, und der Katzenjammer danach. Statt dessen kannst du nicht nur herausfinden, wie risikoreich dein Alkoholkonsum ist, sondern dir auch selbst in der Praxis beweisen, dass du keinen Alkohol brauchst, um deinen Alltag zu meistern.

Beginne sofort mit deiner ganz persönlichen „Wellness-Kur“! Es steht dir frei das Experiment abzubrechen, wann immer du möchtest. Du hast ebenso die freie Wahl, deinen Urlaub vom Alkohol zu verlängern – Tag für Tag und so lange du willst.

Tipp 9: Setze auf Rohkost! Gönne dir vor jeder Mahlzeit ein rohe Frucht oder einen knackigen Salat als Vorspeise!

Rohkost ist eine Ernährungsart, die sich auf den Verzehr von ungekochten, unverarbeiteten Lebensmitteln konzentriert. Dazu zählen Gurken, Tomaten, Möhren, Salate, Paprika, Spinat, Rotkohl, Blumenkohl, Rote Bete, Staudensellerie ebenso wie Kiwis, Avocados, Bananen, Äpfel, Orangen oder Beeren.Nüsse, Kerne und Samen.

Rohe Kost enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die durch das Kochen oft verloren gehen. Frisches Obst und Gemüse sind auch reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern. Zudem ist Rohkost in der Regel kalorienärmer und enthält weniger gesättigte Fette. Dies kann zum Beispiel helfen, ein gesundes Gewicht zu halten oder abzunehmen.

Rohkost kann ein ebenso gesunder Beitrag wie auch eine schmackhafte Ergänzung zu deiner normalen Ernährung sein. Eine regelmäßige Rohkost-Vorspeise kann nicht nur für eine bessere Verdauung, mehr Energie und ein stärkeres Immunsystem sorgen, sondern auch Abwechslung in deinen Speiseplan bringen.

Es ist wichtig, auf deinen Körper zu hören und herauszufinden, was für dich am besten funktioniert. Mit ein wenig Kreativität kannst du eine Vielzahl von köstlichen und nahrhaften Gerichten zubereiten, die dir helfen, dich besser zu fühlen und deine Gesundheit zu fördern. Experimentiere einfach mit verschiedenen Kombinationen und Rezepten( zum Beispiel Obstsalate oder Energiebällchen aus Datteln und Nüssen).

Wenn du mehr Rohkost als bisher in deinen Speiseplan aufnehmen möchtest, solltest du es langsam und vorsichtig machen, damit sich dein Darm an die Ballaststoffen gewöhnen kann. Schon ein einziger Rohkost-Tag pro Woche bringt spürbare Ergebnisse und macht Lust auf mehr.

Tipp 10: Fett – gesund oder ungesund? Macht dick oder hilft beim Abnehmen? Gestalte deine Ernährung gesund mit guten Fetten!

Fette gehören neben Kohlenhydraten und Eiweiß zu den lebenswichtigen Nahrungsbausteinen Sie sorgen nicht nur dafür, dass der Organismus fettlösliche Vitamine aufnehmen kann, sondern bringen auch Geschmack und Aroma in unser Essen. Doch welche Fette sind gesund und welche eher nicht?

Als ungesund gelten vor allem „böse“ Fette, die viele gesättigte Fettsäuren enthalten. Dazu zählen Fleisch und Wurst, Eier und fettreiche Milchprodukte wie Butter, Sahne oder Käses, Bratfette (etwa Kokosfett, Butterschmalz), Palmöl und Palmfett sowie Fertigprodukte und hoch verarbeitete Lebensmittel aller Art.

„Gute Fette“ sind vor allem einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Besonders von den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gelten einige als besonders wichtig, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann – wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen. Auf dem Speiseplan sollten deshalb Lebensmittel stehen, die viele ungesättigte Fettsäuren enthalten. Dazu gehören zum Beispiel Rapsöl und Leinöl, naturbelassene Nüsse, Samen und Kerne, Avocado und fetter Seefisch (Lachs, Makrele).

Mit besondere Vorsicht sind sogenannte „Transfette“ zu genießen, die vor allem in Fertiggerichten und Fast Food wie Burger, Pommes frites oder Chips stecken, aber auch ungewollt in der eigenen Küche entstehen können, wenn hitzeempfindliche ungesättigte Fette wie bestimmte Pflanzenöle beim Braten oder Frittieren zu stark erhitzt werden.

Fazit: Fette sind bei unserer Ernährung unverzichtbar. Dabei gilt: Weniger ist mehr und Qualität geht vor Quantität. Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung solltest du immer darauf achten, welche Fette du in deiner Küche hast und welche du zu dir nimmst.

Wähle die richtigen Fette und deren Menge für deine Ernährung bewusst aus! Achte auf eine ausgewogene Zusammensetzung aus tierischen und pflanzlichen Fetten sowie auf eine ausreichende Versorgung mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Setze bei deinem Speiseplan mehr auf frische Zutaten beim Kochen und weniger auf Pommes und Fertiggerichte!

Tipp 11: Eine Massage entspannt und ist mehr als nur eine Wohltat. Profitiere von der uralten Heilmethode!

Ob zu therapeutischen Zwecken oder als Wellness-Wohltat, Massagen lassen unsere Körper regenerieren – eine geradezu ideale Methode zur Erhaltung und Förderung unserer Gesundheit. Dabei ist die Auswahl an unterschiedlichen Methoden groß. Sanfte, beruhigende Massagen oder vitalisierende, anregende Knetkuren, bekleidet oder direkt auf der Haut und unter Einsatz von Hilfsmitteln wie heißen Steinen und pflegenden Ölen. Für jeden Bedarf und jedes Anliegen gibt es die passende Vorgehensweise.

Massagen sind generell eine Quelle der Gesundheit. Sie können Muskelverspannungen lindern, die Flexibilität verbessern und die Beweglichkeit steigern. Sie können den Blutdruck senken und das Immunsystem stärken. Nicht zuletzt helfen sie dabei, Stress abzubauen und den Schlaf zu verbessern.

Egal ob klassische Massage (um alltäglichen Stress abzubauen, Verspannungen zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern), eine Thai-Massage (um die Gesundheit von Körper und Geist zu fördern) oder eine Ayurveda-Massage (um das Nervensystem zu beruhigen und das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele wiederherzustellen) – jede Art von Massage ist Balsam für Körper und Seele zugleich.

Die Bearbeitung des Körpers mit den Händen gehört zu den weltweit ältesten Heilmethoden. Die meisten von uns haben die Wirkung schon an sich selbst ausprobiert: Wir drücken zum Beispiel mit der Hand auf Körperstellen, die zwicken oder schmerzen. Oder wir streichen zart darüber, um uns Linderung zu verschaffen. Wer sich mindestens einmal pro Woche massieren lässt, kann garantiert von der Verbesserung seiner körperlichen und geistigen Gesundheit profitieren.

Lass dich professionell massieren! Am besten ab sofort mindestens einmal pro Woche – selbst wenn Massagen nicht billig sind. Und wenn du gerade keine Kohle hast, dann bürste einfach vor jedem Duschen und Baden deine Haut! Oder massiere deinen Bauch selbst – einfach Bauch kneten oder ein paar Minuten sanft streicheln!

Tipp 12: Spare Energie! Trenne dich von allem, was du nicht mehr brauchst! Klammern und Festhalten kostet nur unnötig Kraft.

Energie sparen, wo immer es geht, ist eine der großen Herausforderungen unserer Tage. Nun gibt es Menschen, die im Haushalt an jedem Kilowatt Strom sparen, aber jede Menge Energie sinnlos verpulvern, wenn es um die eigene Person geht. Viele von uns verschwenden völlig unnötig Kraft und Energie, weil sie nicht gelernt haben, gesunde Grenzen zu ziehen oder einfach loszulassen.

Klammern und Festhalten – sei es an bestimmten Dingen, Personen oder aufgestauten Gefühlen – kostet immer Energie. Das gleiche gilt für das Festhalten an negativen und einengenden Einstellungen – egal, ob sie das Leben, die Liebe oder die eigene Person betreffen.

Wenn wir gegen ein unangenehmes Gefühl oder eine negative Einstellung ankämpfen, kostet es zwar auch Kraft, aber weit weniger als krampfhaft daran festhalten. Noch mehr Kraft und jede Menge Energie sparen wir, wenn wir einfach nur loslassen statt zu kämpfen.

Wenn du dich von nutzlosen Dingen löst oder von Personen trennst, die dir schaden, sparst du Kräfte und Energien, die du für dich selbst einsetzen kannst. Frage dich deshalb immer wieder: „Brauche ich das wirklich? Oder könnte mich jetzt von diesem oder jenem trennen?“. Und wenn dein Bauch mit „Ja“ antwortet, ist der Moment gekommen, in dem du es loslassen kannst – auch wenn es im Moment vielleicht noch schwer fällt und weh tut.

Tipp 13: Heute schon geduscht oder ein entspannendes Bad genommen? Nein? Dann wird es höchste Zeit.

Duschen oder Baden, das ist hier die Frage. Die Antwort: Bäder sind für bestimmte Zwecke gut geeignet. Eine Dusche ist für andere Zwecke besser geeignet. Wenn es vor allem darum geht, den gesamten Körper gründlich zu reinigen, ist Duschen die beste Lösung. Zudem kann Duschen das Immunsystem stärken, uns am Morgen beim Wachwerden helfen und am Abend helfen, den Stress des Tages abzubauen.

So weit, so gut. Doch ehrlich, was gibt es Schöneres als dem hektischen Alltag oder persönlichem Stress zu entfliehen und in der Wanne richtig abzutauchen? Ein warmes Baden kann zu jeder Tages- und Nachtzeit Wunder wirken. Danach fühlen wir uns wie neugeboren.

Die Badewanne ist ein wunderbarer Ort, an dem wir fernab des hektischen Alltages die Seele baumeln lassen können. Schon kurze Zeit nach dem Eintauchen in angenehm warmes Wasser reagieren Körper und Geist: Die Stresssymptome verschwinden und Verspannungen in Muskeln und Sehnen lösen sich und wir fühlen uns leichter.

Eine weiteres Plus: Wir können unser Bad je nach Belieben und Geschmack mit ätherischen Ölen oder Kräutern anreichern und uns je nach Lust und Laune mit Musik oder einem guten Buch beim Bad in der Wanne entspannen, träumen oder neue Ideen entwickeln!

Duschen ist belebend und gesund. Baden macht einfach Spaß. Nimm dir Zeit für ein schönes und entspannendes Bad! Idealerweise sollte das Badewasser angenehm ( 36 bis 38 Grad) warm und ohne schädliche chemische Badezusätze sein.

Tipp 14: Augen auf! Klare Sicht trägt fundamental zur Lebensqualität bei. Um diese zu erhalten, müssen Sehprobleme frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Nicht nur ältere Menschen haben Probleme mit den Augen. Alle Altersklassen können von einer Sehschwäche oder einer Augenkrankheiten betroffen sein. Doch was können wir bei Augenproblemen tun oder wie können wir ihnen vorbeugen?

„Karotten sind gut für die Augen“. Die meisten von uns lernen diesen Satz bereits in frühester Kindheit. Aber können wir mit gesunder Ernährung und Vitaminen unseren Augen tatsächlich auf die Sprünge helfen? Ja, wir können Augenleiden auf natürliche Weise vorbeugen. Und nicht selten können bereits bestehende Augenprobleme mit wirksamen natürlichen Mitteln und Methoden sogar geheilt oder zumindest gelindert werden. Dazu gehören regelmäßige Bewegung genau so wie eine abwechslungsreiche und vitaminreiche Ernährung.

Manche Sehstörungen wie Flimmern vor den Augen oder „fliegende Mücken“ (vereinzelte kleine schwarze Flusen im Gesichtsfeld) sind lästig, aber nicht dramatisch. Zucken die Augenlider, deutet es auf eine Überlastung hin. Dann sind Entspannung und Schlaf angesagt. Auch befeuchtende Augentropfen können helfen. Generell gilt: Über den Tag verteilt den Augen immer mal eine Pause gönnen, blinzeln und die Augäpfel kreisen lassen!

Wer das Gefühl hat, einen Fremdkörper wie ein Sandkorn im Auge zu haben, hat meist zu trockene Augen. Dieses sogenannte Office-Eye-Syndrom tritt auf, wenn zu viel gestarrt und zu wenig geblinzelt wird – vor allem bei langer Bildschirmarbeit auf. Hier kann eine Bildschirmbrille helfen und Entspannung verschaffen.

Eine Brille kann bei Sehschwäche gute Dienste leisten. Wenn aber Buchstaben beim Lesen zu kippen scheinen oder gerade Linien plötzlich krumm wirken, kann es Anzeichen einer altersbedingten „Makuladegeneration“ sein. Wird diese früh genug erkannt, können therapeutische Maßnahmen das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Bevor es so weit kommt, solltest du in jedem Fall deine Augen regelmäßig fachärztlich untersuchen lassen, statt sie nur verwundert zu reiben, wenn du ein X nicht mehr von einem U unterscheiden kannst.

Tipp 15: Ein gesunder Darm ist die Wurzel unserer Gesundheit und der Schlüssel zum Wohlbefinden. Mach deinen Darm glücklich!

Der Darm ist eines der lebenswichtigsten Organe im menschlichen Körper. Er ist nicht nur für die Zersetzung von Nahrung und die Aufnahme von Nährstoffen zuständig, sondern produziert auch wichtige Vitamine und schützt uns vor schädlichen Bakterien und Krankheitserregern.

Wir alle kennen das: Stimmt etwas im Magen nicht, reagiert er mit Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Magenschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Zusätzlich zu Verdauungsbeschwerden kann sich ein ungesunder Darm auf den gesamten Körper auswirken und zu Migräne, Stimmungsschwankungen oder einem geschwächten Immunsystem führen.

Ein gesunder Darm und eine gute Verdauung spielen eine entscheidende Rolle für unsere Vitalität und Wohlbefinden. Milliarden Darmbakterien sind immerfort im Einsatz um die Verdauungsfunktion, die Nährstoffversorgung unseres Körpers und die Abwehrkräfte zu unterstützen. Dabei gibt es neben dem Stuhlgang viel Dinge, auf die wir achten können und auch sollten, um Erkrankungen vorzubeugen sowie den Darm auf natürliche Weise gesund und glücklich zu halten.

Natürlich freut sich der Darm so wie der ganze Körper zuerst einmal über eine gesunde, ausgewogenen Ernährung. Auch hier gilt: Immer wieder gesunde natürliche und ballaststoffreiche Lebensmittel, die den Darm bei seinen Aufgaben unterstützen, in den Speiseplan einbauen! Weiter Maßnahmen: Bewegung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Gerade für die Verdauung und den Darm ist es besonders wichtig, viel zu trinken.

Grüne Smoothies sind ein wahrer Jungbrunnen für den Darm, denn sie sind randvoll mit Ballaststoffen und Chlorophyll. Blitzschnell zubereitet sind sie nicht nur eine leckere Erfrischung, sondern sie ersetzen nebenbei auch die ein oder andere Portion Obst oder Gemüse. Tolle Rezepte dazu findest du überall im Internet.

Tipp 16: Yoga ist Segen für Körper und Psyche. Probiere es aus! Starte mit einfachen Yoga-Übungen und baue langsam auf. Namasté!

Woran denkst du bei dem Begriff “Yoga”? Vielleicht an Menschen, die den Lotus im einarmigen Handstand praktizieren? Oder an diejenigen, die ihre Füße an den Kopf legen können und dabei noch entspannt aussehen?
 Akrobatische Verrenkungen und komplizierte Posen assoziieren viele von uns mit “Yoga”. Doch Yoga ist mehr.

Yoga bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Neben der physischen Kraft und Flexibilität kann Yoga auch dazu beitragen, die mentale Gesundheit zu verbessern. Durch die Kombination von Atemtechniken und körperlichen Übungen kann Yoga Stress reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensfreude steigern. Nicht zuletzt hat Yoga auch eine starke Wirkung auf die Psyche, bringt Abwechslung in den Alltag und schenkt Gelassenheit durch eine Art Meditation.

Wenn du noch keine Erfahrungen in Yoga hast, ist es sinnvoll, die Yogaübungen zunächst unter einer professionellen Anleitung zu lernen, beispielsweise in einem Yogakurs. Lass dir einfache Übungen zeigen, welche die Kraft in Beinen, Bauch und Rücken aufbauen, deine Verdauung harmonisieren, deine Lunge stärken und deinen Geist ruhig und klar werden lassen.

Hast du erste Erfahrungen gesammelt, kannst du Yoga weiter zu Hause praktizieren. Dazu brauchst du lediglich einen ebenen Untergrund, etwas Platz und eine rutschfeste Matte. Schon kannst du starten. Trage dabei bequeme Kleidung mit optimaler Passform, in der du dich uneingeschränkt bewegen und dehnen kannst!

Yoga soll Spaß machen. Setze dir realistische Ziele und überfordere dich nicht! Bereits 5 bis 10 Minuten täglich bringen dich voran. Suche dir zum Start einfache Posen (Asanas) aus, die du ohne Anstrengungen sofort ausführen kannst. Genieße die Freude, welche du nach jeder gelungenen Einheit verspürst!

Tipp 17: Lass Pflanzen sprechen! Sie sind gut für die Seele und gut für die Gesundheit – egal ob Wildpflanzen oder Zimmerpflanzen.

Du hast eine Garten? .Was wächst hier? Unkraut! Sehr gut. Welches Unkraut? Löwenzahn, Vogelmiere, Wegerich, Schafgarbe? Prima! Dieses Unkraut kannst du ab sofort ernten und es dann in deinen Salat schneiden oder Smoothies daraus machen. Und solltest du ausnahmsweise kein Unkraut finden, dann pflanze heute einfach welches an. Viele der verfluchten Pflanzen sind besonders widerstandsfähig, sie verfügen über wertvolle Eigenschaften und Inhaltsstoffe. So manches “Unkraut” liefert weit mehr Vitamine, Mineralien und andere Vitalstoffe als sorgfältig gezüchtetes Kulturgemüse.

Das „Unkraut“ gibt es in hochwertigen Gärtnereien oder online unter der Bezeichnung „Wildstauden“ zu kaufen. Noch einfacher ist es, ein Stück Rasen umzugraben und brach liegen zu lassen. Es werden sich dort köstliche und gesunde Wildpflanzen ansiedeln, wie zum Beispiel Gänsedistel und Melden. Und wenn gerade Winter ist, kannst du schon jetzt planen, wo und wie du dein neues Wildstaudenbeet anlegen möchtest. Darüber werden sich neben dir und deiner Gesundheit auch jede Menge Insekten, Vögel und andere Tiere freuen.

Du hast keinen Garten? Kein Problem. Für Balkon oder Terrasse gibt es unzählige pflegeleichte Wildblumen und auch so manche Wildkräuter, die du auf deinem Balkon oder der Terrasse anbauen kannst.. Und dass ein paar besondere Gewächse für ein gesundes Raumklima sorgen, Gifte filtern und die Luftfeuchtigkeit regulieren, ist bekannt. Außerdem praktisch: Für die meisten Exemplare brauchst du nicht mal einen grünen Daumen.

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Tipp 18: Kannst du dir einen Tag ohne Fernsehen vorstellen? Wenn nicht, versuche es heute einfach!

Warum einen Tag auf Fernsehen verzichten? Ganz einfach, um nicht in Gefahr zu laufen süchtig zu werden. Fernsehsucht kann zu Veränderungen im Gehirn führen, die mit der Zeit unsere Konzentrationsfähigkeit, unsere Prioritäten, unsere Stimmungsregulierung und unsere Beziehung zu anderen beeinträchtigen. Übermäßiges Fernsehen kann wie übermäßige Bildschirmzeit zu einem Rückgang der körperlichen Aktivität beitragen, unser Sozialleben beeinträchtigen und unser Selbstwertgefühl schädigen.

Die Entwicklung zur Fernsehsucht ist ein schleichender Prozess. Erste Anzeichen lassen sich erkennen, wenn wir unruhig werden, uns nicht wohlfühlen oder aggressiv werden, wenn die „Flimmerkiste“ einmal nicht läuft – wenn der Fernsehkonsum außer Kontrolle gerät und wir glauben, ohne Fernsehen nicht mehr leben zu können .Das heißt aber nicht, dass Fernsehen an sich problematisch sein muss und wir völlig darauf verzichten sollten. Es bedeutet nur: Nicht übertreiben, sondern versuchen, es in besser den Griff zu bekommen.

Das Leben ist viel zu spannend, als dass wir unsere Zeit vor dem Fernseher verschwenden müssen. Fernsehen ist fast immer eine passive Aktivität und der Verstand wird abgeschaltet. Weniger fernsehen vermeidet nicht nur vor der Glotze zu verblöden, sondern sorgt auch für mehr Bewegung und bessere Gesundheit.

Kurz gesagt: Auch wenn Fernsehen vielleicht einen Moment lang richtig unterhalten und Spaß machen kann (zum Beispiel bei einer spannenden Live-Übertragung), führt es uns nicht zu einem glücklicheren und erfüllteren Leben. Auf dem Sterbebett hat noch nie jemand gesagt: “Ach hätte ich doch nur mehr ferngesehen!”

Beschränke dich auf gezielte Sendungen oder Uhrzeiten und konsumiere nur Programme, die dich wirklich interessieren, statt dich ohne Pause berieseln zu lassen. Führe mindestens einen fernsehfreien Tag in der Woche ein! Ein bewusster Verzicht oder die Reduzierung von Bildschirmzeiten kann die Gesundheit enorm fördern.

Tipp 19: Mensch ärgere dich nicht! Ein Gesellschaftsspiel, ein flüchtiges Gefühl oder eine Aufforderung? Weshalb ärgerst du dich?

Ärger kann unsere Nerven zerrütten und sich nachteilig auf den Verdauungsapparat auswirken. Nicht selten rühren erhöhter Blutdruck, Magengeschwüre, Hautausschlag und Herzbeschwerden ganz alleine nur vom Ärger her. Es soll sogar Menschen geben, die sich zu Tode ärgern.

Dabei ist Ärger an sich ein wichtiges Gefühl, das produktiv sein kann, wenn wir lernen, es richtig einzusetzen. In jedem Fall ist es ein Gefühl, das wir zeigen dürfen, ja sogar müssen. Doch wie jedes Gefühl verflüchtigt sich der Ärger genau so schnell wie er kommt, wenn wir ihn nicht festhalten.

„Mensch ärger dich nicht“ kann ein Spiel für die ganze Familie oder ein frommer Wusch sein. Wir können es aber auch als Aufforderung betrachten, danach Ausschau zu halten, was den Ärger in uns verursacht. Und statt aus der Haut zu fahren, sollten wir zuerst einmal tief durchatmen und in Ruhe die Lage sichten.

Ärger hält nicht ewig. In ein paar Minuten kann schon alles vorbei sein. Nüchtern betrachtet kannst du dich ohnehin letztlich nur selbst ärgern. Beweis gefällig? „Ich (Subjekt) ärgere (Verb) mich (Objekt).“

Sprich offen und ehrlich darüber, was deiner Meinung nach das Ärgernis in dir auslöst ohne den Ärger in unangemessener Weise an lieben Mitmenschen auszulassen! Du kannst dir auch den Ärger auf einem Zettel „von der Seele schreiben“ und diesen dann verbrennen. Ein praktisches und wirksames Rezept.

Tipp 20: Machst du dir oft Sorgen? Die meisten Sorgen sind überflüssig und für den Rest gibt es immer eine Lösung. Konzentriere dich auf die Lösungen!

Obwohl jeder weiß, dass wir nichts – außer schlaflosen Nächten, Kopfschmerzen, Falten oder Schlimmeres – gewinnen, wenn wir uns Sorgen machen, tun wir es doch immer und immer wieder. Manchmal unbewusst, meistens aber bewusst und völlig unnötig.

Es gibt sicher viele Anlässe, sich Sorgen zu machen. Doch die meisten davon sind überflüssig. Es gibt für jedes Problem – früher oder später – eine Lösung. Und so manches Problem löst sich von selbst, wenn wir es nur loslassen.

Viele Probleme sind vermeidbar, mehr noch: sie sind hausgemacht. Einige sehen wir kommen, einige treffen uns aus heiterem Himmel. Nicht jedes Problem ist wirklich unser Problem. Aber so manches Probleme ist ein Warnzeichen, dass wir uns auf dem falschen Weg befinden. Es kann uns helfen, einen neuen Kurs einzuschlagen, und lässt uns neue Möglichkeiten dazu entdecken.

In jedem Fall gilt: Wenn wir unsere ganze Aufmerksamkeit und Energie auf die Lösung richten, wenn wir uns mehr mit Möglichkeiten der Lösung als mit dem Problem beschäftigen, findet sich für jedes Problem eine Lösung. Garantiert!

Durchleuchte deine Sorgen und gehe so nüchtern wie möglich die Dinge an, um die du dir wirklich echte Sorgen machen musst! Mach, was du kannst, und lass den Rest, auf den du keinen Einfluss hast, einfach auf dich zukommen, ohne sofort in Panik zu verfallen! Es wird nichts so heiß gegessen wie gekocht.

Gestern ist vorbei. Warte nicht auf morgen! Lebe heute!

Ob wir arm oder reich, ob jung oder alt sind – sehen und hören, schmecken und riechen, denken, fühlen und handeln, atmen und das Leben genießen, Befriedigung und Glück empfinden können wir nur hier und jetzt. Genau in diesem Moment.

Nur hier und heute leben wir! Das Gestern ist vorbei, das Morgen ist ungewiss, nur das Heute ist und gehört uns – dir und mir. Dieser Tag, diese Stunde, dieser Augenblick ist unsere Wirklichkeit – unser Leben. Es gibt ihn nur ein einziges Mal.

Nur in diesem Moment können wir aktiv sein, unser Leben nach unseren Wünschen gestalten, an unseren Zielen arbeiten und das Leben genießen. Okay, vielleicht können wir es morgen auch noch, aber vielleicht auch nicht. In jedem Fall ist jeder Augenblick, den wir ungenutzt verstreichen lassen, verloren.

Wenn wir uns vornehmen, morgen aktiv zu werden, werden wir es nie sein. Wenn wir die Dinge aufschieben, schieben wir das Leben auf. Wenn wir das Leben aufschieben, dann verpassen wir es. Hast du heute schon gelebt?

Im „Hier und Jetzt leben“ klingt sehr schön. Und doch ist es oft schwierig, den Moment zu nutzen, zu genießen und sich voll und ganz auf diesen einzulassen. Versuche es einfach immer wieder! Du wirst bald merken, dass es sich lohnt und dass es dir immer leichter fallen wird, im Moment anzukommen. Heute ist dein Tag!

INSTITUT FÜR PRAKTISCHE LEBENSHILFE (IFPL) BERG