Jeder, der an Schlaflosigkeit leidet, kennt das: Du wälzt dich im Bett von links nach rechts und findest keine Ruhe. Obwohl du hundemüde bist, will es mit dem Einschlafen einfach nicht klappen. Dazu gehen dir plötzlich Gedanken und Bilder durch den Kopf, die das Einschlafen noch schwieriger machen. Oder du schläfst schnell ein, aber nicht durch. Das Ergebnis ist in beiden Fällen dasselbe: Am nächsten Tag bist du schlapp und müde, unkonzentriert und reizbar.

Nach einer solchen Nacht fällt es den meisten von uns nicht schwer, den verlorenen Schlaf in der darauffolgenden Nacht nachzuholen. Doch nicht jedem ist dieses Glück vergönnt. Bei vielen sind schlaflose Nächte die Regel. Etwa ein Viertel der Bevölkerung leidet unter massiven Schlafstörungen. Und je häufiger diese Schlafstörungen vorkommen, desto schlimmer sind die Folgen. Der permanente Schlafentzug führt zu dauernder Erschöpfung, senkt die Leistungsfähigkeit und kann richtig krank machen.

Wenn Schlafstörungen nur vorübergehend auftreten, richten sie noch keinen allzu großen Schaden an. Hält der Schlafentzug länger an, werden wir immer reizbarer und bekommen Magenschmerzen, weil es dem Körper an Ruhe mangelt. Herz, Kreislauf und sogar das Gehirn werden in Mitleidenschaft gezogen. Unser ganzer Hormonhaushalt gerät durcheinander und das Immunsystem wird geschwächt. Ohne richtigen Schlaf nehmen nicht nur die körperlichen Schmerzen, sondern auch die psychischen Beschwerden zu. Das kann zu Depressionen und Halluzinationen, zu Burnout und Schizophrenie führen. Schlaflose Nächte sind zum verrückt werden. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Tipps & Tricks für einen gesunden Schlaf

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um Schlafstörungen gezielt vorzubeugen. Hier kurz zusammengefasst ein paar einfache Strategien und Maßnahmen, mit denen du (wieder) gut einschlafen und ruhig durchschlafen kannst

Nicht zu früh ins Bett gehen

Gehe erst ins Bett, wenn du wirklich müde bist. Es bringt nichts, mit Gewalt den Schlaf herbeizwingen zu wollen – besonders dann nicht, wenn du einen ausgiebigen Mittagsschlaf gehalten hast.

Nicht zu spät zu viel essen

Gehe weder mit leerem noch mit zu vollem Magen ins Bett. Vermeide am Abend schwerverdauliche Mahlzeiten. Auch Alkohol und Rauchen kurz vor dem Schlafen ist nicht unbedingt empfehlenswert – beides macht den Schlaf unruhig und wenig erholsam.

Wohlfühlatmosphäre schaffen

Nur wenn du dich in deinem Schlafzimmer wohl fühlst, kannst du auch entspannt einschlafen. Mache es dir so gemütlich wie möglich und vergiss alles, was dich an den Tag und die Arbeit erinnert und aufregt.

Licht und Lärm abschalten

Nichts behindert den Schlaf mehr, als Unruhe im Schlafzimmer. Schon das Ticken einer Uhr oder das Brummen eines Radioweckers können das Einschlafen verzögern. Auch zu viel Licht kann stören. Einfach Gardinen (Vorhang) zuziehen oder Rollladen herunterlassen.

Für frische Luft sorgen

In einem zu warmen Raum schläft es sich nicht gut. Lüfte deshalb vor dem Schlafengehen das Schlafzimmer gut durch und schalte die Heizung herunter. (Ideal ist eine Temperatur von 16° bis 18° und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent).

Erholsamer Schlaf ist das beste Mittel für unsere Gesundheit. Doch beides finden wir weder mit Hoggar Night noch mit Baldriparan. Egal wie sie auch immer heißen oder was sie versprechen, Schlafmittel können nur beim Einschlafen helfen und bestenfalls kurzfristig für besseren Schlaf sorgen, lösen das Schlafproblem aber nicht. Ganz zu schweigen davon, dass sie Schlafstörungen nicht beseitigen, sondern im Gegenteil nur noch vergrößern

Fast alle Schlafmittel sind Psychopharmaka, die nicht nur die Struktur des Schlafes ruinieren, sondern auch mehr oder weniger abhängig machen. Selbst wenn sich keine körperliche Sucht entwickelt, kann sich der Geist schnell an die chemischen Mittel gewöhnen. Wer glaubt, ohne eines dieser Mittel nicht mehr schlafen zu können, verursacht nur neue Schlaflosigkeit und sieht sich gezwungen, immer weiter zu schlucken.

Schlafmittel führen keinen natürlichen Schlaf herbei. Je häufiger und mehr du zu solchen Mitteln greifst, um so weniger und schlechter schläfst Du. Damit tust du aber weder dir noch deinem Körper einen Gefallen. Du fängst an zu schwitzen und zu zittern. Du bekommst Angstzustände und Kopfschmerzen, hast Konzentrationsschwierigkeiten und bist nur noch müde und schlapp. Und das von Tag zu Tag mehr.

Fakt ist: Schlafmittel sind, wenn es auch manchmal den Anschein hat, keine guten Helfer. Unabhängig von allen negativen Nebenwirkungen, hat jedes Schlafmittel auf Dauer unangenehme bis gefährliche Folgen für dich und deine Gesundheit.

Schluss mit der Nachtwache

Gesundheit ist unser höchstes Gut. Und jeder von uns hat von Natur aus eine stattliche Ausrüstung für seine Gesundheit erhalten. Wir können besser als jeder andere selbst dafür sorgen, dass wir bis ins hohe Alter gesund und fit sind und bleiben. In diesem Praxis-Ratgeber erfährst du alles,, was du über die Ursachen und Folgen von Schlafstörungen wissen solltest, wie du dieser weit verbreiteten Zivilisationskrankheit vorbeugen kannst und mit welchen natürlichen Mitteln du gesund ein- und durchschläfst.

INSTITUT FÜR PRAKTISCHE LEBENSHILFE (IFPL) BERG