Ein Hoch auf den Nacktschlaf

Nackt schlafen ist gesund. Ja, du hast richtig gehört. Pudelnackt schlafen: Ohne Pyjama, ohne T-Shirt, ohne Slip – nur du, deine Bettdecke und die Matratze. Nicht nur FKK-Freaks schwören, dass ihnen Nacktheit beim Ein- und Durchschlafen hilft. Und in der Tat: Nackt schlafen kann echte Vorteile für unsere Gesundheit haben.
Vorteile des Nacktschlafens
Unsere Haut ist das größte Organ unseres Körpers und sie liebt es zu atmen. Wenn wir nachts nackt schlafen, ermöglichen wir unserer Haut, sich frei von der Einschränkung durch Kleidung zu regenerieren. Dies kann besonders für Bereiche von Vorteil sein, die tagsüber selten an die Luft kommen, wie beispielsweise unsere Füße oder private Bereiche. Darüber hinaus kann das Nacktschlafen helfen, Hautirritationen und unangenehme Bedingungen wie Schweißausbrüche zu vermeiden, die durch überhitzte oder unangemessen enge Kleidung verursacht werden können.
Ein weiterer Vorteil des Nacktschlafens ist die bessere Regulierung der Körpertemperatur. Indem wir nackt schlafen, ermöglichen wir es unserem Körper, natürliche Überhitzungen zu managen, was zu einem ruhigen Schlaf führen kann. Darüber hinaus kann das Fehlen von einschränkender Kleidung dazu beitragen, nächtliche Unruhe zu reduzieren und so auch zu einem ungestörteren Schlaf führen. Zudem ist Nacktschlafen auch hygyienischer. Wer weniger schwitzt und die Bettwäsche öfter wechselt, entzieht Bakterien und Pilzen den Nährboden.
Nicht zuletzt kann es sich auch positiv auf die Beziehung auswirken und die Lust steigern, wenn du nackt schläfst. Wenn dein Gegenüber auch nackt ist, erhöhen sich die Möglichkeiten auf spannende Körperkontakte. Die Wege sind kürzer und der Anblick eines nackten Körpers ist deutlich anziehender, als wenn jemand neben uns liegt, der von oben bis unten in einem Bio- Baumwoll-Pyjama verpackt ist.
Fazit: Ja, nackt schlafen macht Sinn. Viele Gründe sprechen dafür, nachts die Hüllen fallen zu lassen. Auch wenn es dir ungewöhnlich erscheint, textilfrei durch die Nacht zu gehen, solltest es auf jeden Fall einmal ausprobieren!

Mehr Tipps & Tricks für einen gesunden Schlaf
Hier kurz zusammengefasst ein paar einfache Strategien und Maßnahmen, mit denen du gut einschlafen und ruhig durchschlafen kannst:
- Nicht zu früh ins Bett gehen: Gehe erst ins Bett, wenn du wirklich müde bist. Es bringt nichts, mit Gewalt den Schlaf herbeizwingen zu wollen – besonders dann nicht, wenn du einen ausgiebigen Mittagsschlaf gehalten hast.
- Nicht zu spät zu viel essen: Gehe weder mit leerem noch mit zu vollem Magen ins Bett. Vermeide am Abend schwerverdauliche Mahlzeiten. Auch Alkohol und Rauchen kurz vor dem Schlafen ist nicht unbedingt empfehlenswert – beides macht den Schlaf unruhig und wenig erholsam.
- Wohlfühlatmosphäre schaffen: Nur wenn du dich in deinem Schlafzimmer wohl fühlst, kannst du auch entspannt einschlafen. Mache es dir so gemütlich wie möglich und vergiss alles, was dich an den Tag und die Arbeit erinnert und aufregt.
- Licht und Lärm abschalten: Nichts behindert den Schlaf mehr, als Unruhe im Schlafzimmer. Schon das Ticken einer Uhr oder das Brummen eines Radioweckers können das Einschlafen verzögern. Auch zu viel Licht kann stören. Einfach Gardinen (Vorhang) zuziehen oder Rollladen herunterlassen.
- Für frische Luft sorgen: In einem zu warmen Raum schläft es sich nicht gut. Lüfte deshalb vor dem Schlafengehen das Schlafzimmer gut durch und schalte die Heizung herunter. (Ideal ist eine Temperatur von 16° bis 18° und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent).
- Hände weg von Schlafmitteln: Schlafmittel sind, wenn es auch manchmal den Anschein hat, keine guten Helfer. Unabhängig von allen negativen Nebenwirkungen, hat jedes Schlafmittel auf Dauer unangenehme bis gefährliche Folgen für dich und deine Gesundheit.

INSTITUT FÜR PRAKTISCHE LEBENSHILFE (IFPL) BERG
