Einkehrtag

Manchmal scheint das Leben an uns vorbei zur rauschen. Wir sind nicht ganz da, nicht ganz bei uns selbst. Das Ergebnis: Wir fühlen uns mies und hilflos, sind verzweifelt und verstehen die Welt nicht mehr.

In solchen Phasen hilft uns kein positives Denken und kein blinder Aktionismus. Hier ist innere Einkehr gefragt. Wir müssen uns auf uns selbst besinnen, statt wegzusehen und versuchen uns abzulenken, statt in Selbstmitleid und Wehmut zu verfallen oder zu Pille und Pulle zu greifen.

Innere Einkehr heißt: Innehalten, die eigene Lebenssituation zu überprüfen und neue Schritte zu planen. Um auf der Suche nach uns selbst die nötige innere Ruhe zu finden, bieten sich viele verschiedene Möglichkeiten an – auch ganz ohne spirituellen Überbau.

Meditation, Yoga und Fasten können helfen Stress abzubauen und so die innere Einkehr fördern, ebenso wie ein Tagebuch schreiben oder – auch wenn es verrückt klingt – Selbstgespräche führen. Egal für welche Methode wir uns entscheiden, das Wichtigste ist, sich immer wieder Zeit für die innere Einkehr zu nehmen.

Praxis-Tipp: Plane täglich eine Zeit ( 5 – 30 Minuten) für die innere Einkehr ein! Wann, wie und wo ist egal. Probiere verschiedene Möglichkeiten aus! Hauptsache, es gelingt dir, (wieder) zu dir selbst zu finden

INSTITUT FÜR PRAKTISCHE LEBENSHILFE (IFPL) BERG